Viele halten die Ansteckungsgefahr beim Sex, ob im horizontalem Gewerbe oder nicht, für gering und unwahrscheinlich - dem möchten wir mit einem Zitat entgegnen:

Zum Thema Umgang mit unwahrscheinlichen Ereignissen gebe ich nur eines zu bedenken. Millionen spielen jede Woche Lotto, weil sie glauben, dass das extrem unwahrscheinliche Ereignis (Hauptgewinn) eintritt. Viele zahlen für FO (französisch ohne), weil sie glauben, dass ein unwahrscheinliches Ereignis sie nicht treffen kann. Es ist anzunehmen, dass bei den FO-Genießern auch Lottospieler sind. Da sage dann noch jemand etwas über weibliche Logik. Würdest Du Dir von einer, von der Du weißt, dass sie positiv ist, FO machen lassen? Wenn Du das mit ja beantwortest, ist alles klar, kein Problem für Dich. Wenn aber nein, solltest Du Dich fragen, woher Du weißt, dass die Bläserin negativ ist.
(Zitat aus einer Hurenhomepage)

Wir – ein paar Gleichgesinnte - haben einmal an dieser Stelle versucht ein Informationsportal für gesundheitsbewusste Sexworker und ihre Kunden auf die Beine zu stellen.

Die (paysex) Gesellschaft scheint aber für so ein Projekt noch nicht reif genug zu sein und deswegen legen wir unsere Idee vorläufig beiseite. Aufgeschoben heisst aber nicht aufgehoben.

Die richtige Zeit kommt (hoffentlich :-) ) noch. Unsere Hoffnung liegt bei den Sexworkern, ihren Kunden und anderen interessierten Menschen, die „only-safer“ nicht nur durch Worte sondern vor allem mit Taten unterstützen.

Nicht nur für die, die sich die eigene Meinung und Einstellung zur Gesundheit beim Paysex noch nicht gebildet haben und nach relevanten Informationen suchen, hier ein paar Links:

Sexsicher

Gib Aids keine Chance